Krokodilleder Vietnam

Für Taschen aufgeschnitten und gehäutet

Krokodilleder aus Vietnam

 

Krokodile in Vietnam für Ledertaschen aufgeschnitten und gehäutet

PETAs Videoenthüllung zeigt das Leid und den grausamen Tod von Krokodilen in Vietnam. Ihre Häute werden zu „luxuriösen“ Ledertaschen verarbeitet, die auf der ganzen Welt verkauft werden. Einem Farmbesitzer zufolge liefern zwei der untersuchten Farmen Krokodilhäute an den Mutterkonzern von Louis Vuitton, LVMH, und an „einige der größten Marken“.

 

Bei lebendigem Leib: Genick aufgeschnitten und Stange in die Wirbelsäule gerammt

Arbeiter gaben den Krokodilen Elektroschocks und versuchten dann, sie zu töten, indem sie die Tiere am Genick aufschnitten und ihnen eine Metallstange in die Wirbelsäule rammten. Während des Vorgangs erzitterten die Krokodile stark. Bei einem Krokodil sieht man, dass sich sein Bein hebt, nachdem man es aufgeschnitten hatte.
Die Arbeiter lassen das Tier einfach zum Ausbluten liegen. Diese Tötungsmethode gilt schon lange als inhuman. Experten haben herausgefunden, dass Panzerechsen noch über eine Stunde lang bei Bewusstsein sind, nachdem man ihnen das Rückenmark durchtrennt und die Blutgefäße durchschnitten hat.
Ein Reptilienexperte hat sich die Aufnahmen der Krokodilschlachtung angesehen und sagte: „Die Einschnitte im Genick müssen sehr schmerzhaft und inhuman gewesen sein.“ Und: „Es ist absolut unwahrscheinlich, dass diese Tiere auf der Stelle tot waren.“

 

Tiere gehäutet, während sie noch bluteten und sich bewegten

Arbeiter brachten die Krokodile in ein angrenzendes Zimmer und schnitten ihnen die Haut ab – ein Vorgang, der pro Tier zwischen 15 und 20 Minuten dauert.
Die Aufnahmen zeigen, dass ein Krokodil sich nach der Häutung noch bewegte.

 

Eingesperrt in kleine, kahle Gehege

Der Ermittler besuchte eine Farm mit zehntausenden Krokodilen. Alle drei Monate werden 1.500 von ihnen geschlachtet. Die Farm liefert einem Besitzer der Farmen zufolge Häute an Louis Vuitton.
Rund 5.000 Krokodile wurden dort in kleinen Betongehegen gehalten, von denen manche nicht einmal so breit waren wie die Tiere lang. Dem Ermittler wurde gesagt, sie würden 15 Monate lang so gehalten und dann geschlachtet.
Ein Reptilienexperte nannte diese Bedingungen „zu restriktiv, zu wenig anregend und inhuman“ für große Krokodile.

 

In Betongruben gepfercht

Auf dieser Farm sowie auf einer weiteren Farm, die laut Angaben von einem der Farmbesitzer Häute an LVMH liefert, wurden Krokodile in Betongruben gepfercht.
Hält man so mehrere Tiere zusammen, führt das sehr wahrscheinlich zu Aggression und Verletzungen.
Diese wiederum ziehen oft Infektionen und Krankheiten nach sich. Einem Krokodil fehlte der Schwanz.

 

Haut aufgeschnitten und abgezogen

Nachdem Arbeiter die Krokodile geschlachtet hatten, schnitten und zogen sie ihnen die Haut ab – all das, nur um
„luxuriöse“ Taschen, Geldbeutel und andere Dinge aus Krokodilleder herzustellen, die dann von Luxusmarkenherstellern verkauft werden.

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PETA hat derartige Tierquälerei nun bereits auf Reptilienfarmen auf drei Kontinenten aufgedeckt. Die Missstände sind immer die gleichen: trostlose, beengte Gefangenschaft und ein gewaltsamer Tod. Bevor Sie Produkte aus Exotenleder kaufen – bitte denken Sie an die Tiere, die dafür so unsagbar leiden mussten. Unterstützen Sie diese Tierquälerei nicht durch Ihren Kauf.

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