Krokodilleder Simbabwe

Leiden für Luxus

Exotenleder

 

Krokodile und Alligatoren werden für „Luxusprodukte” in Massentierhaltung zusammengepfercht!

PETA-Ermittler dokumentierten die grauenvollen Bedingungen, unter denen Tiere für „luxuriöse“ Birkin Bags, Gürtel und Uhrenarmbänder – von Texas bis Simbabwe – gezüchtet und/oder getötet werden. Alligatoren werden in dreckige Becken, Krokodile in überfüllte und kahle Betongruben gesperrt – Monate oder sogar Jahre lang, bevor sie schließlich ihrer Häute wegen geschlachtet werden. Die PETA-Ermittler dokumentierten, dass Arbeiter auf gewaltsame Weise in den Hals einiger Alligatoren schnitten und versuchten, das Gehirn der Tiere mit Metallstangen zu zerstören – alles im Namen des „Luxus“. Einige Tiere waren noch Minuten nach den Tötungsversuchen der Arbeiter bei Bewusstsein, wanden sich und schlugen um sich.

 

 

Simbabwes Betongefängnisse für Krokodile

 

Im Betrieb einer der weltgrößten Exporteure von Nilkrokodilhäuten in Simbabwe, sind zehntausende Krokodile von ihrer Geburt bis zu ihrem Tod in Betongruben eingesperrt. Man raubt ihnen jede Möglichkeit, ihren natürlichen Verhaltensweisen nachzugehen, wie Tunnel zu graben, ihre Jungen zu beschützen oder Werkzeuge zur Jagd zu benutzen, wie es die Tiere in freier Natur tun.

In freier Wildbahn können Nilkrokodile bis zu 80 Jahre alt werden. In diesem Betrieb schlachtet man sie ungefähr im Alter von drei Jahren.Um nur eine Handtasche herzustellen, benötigt man zwei oder drei Krokodile.
Viele Bauchhäute werden an eine Gerberei geschickt, die zu Hermès gehört und werden dort zu „Luxusartikeln“ wie „Birkin“ oder „Kelly“ Handtaschen verarbeitet, die 50.000 Dollar und mehr kosten können.

 

 

 

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Crocodiles hanging on bleed rack photo ©ITN Source/Reuters 2009

Worker cutting into crocodile’s neck photo ©ITN Source /Reuters 2009

Stock footage of crocodile slaughter and processing (2009)

ITN Source

ITN Source/Reuters